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Gäste aus Uganda zu Besuch


 

Die 1AFET der Abteilung Elektrotechnik hatte das Glück im Rahmen des Naturwissenschaftunterrichts mit Gästen aus Uganda an einem von „Welthaus“ organisierten Workshop zum Thema Müll, Essen im Müll, funktionierendes Müllsammelsystem und Müllvermeidung in Österreich und Uganda teilzunehmen. Es besuchten uns die über 50 jährige Biobäuerin Josephine Lubyayi und der 24 jährige Sozialarbeiter Andrew Ogwal.

 


Josephine ist stolz auf ihren Bauernhof, der vielen anderen in ihrer Gegend in Uganda als Modell gilt: Hier wird nichts verschwendet, vieles wiederverwertet. Der Mist ihrer Kühe versorgt durch eine Mini-Biogaslage ihre Küche mit Energie und hilft den Bananen- und Kaffeepflanzen in ihrem Garten beim Wachsen. Josephine ist eine der Bäuerinnen, die am Landwirtschaftsprogramm der Caritas in Masaka teilnimmt. Sie ist stolz auf ihren großen Hühnerstall und die Milch, die sie täglich an die Molkerei der Caritas liefern kann und sie freut sich, dass sie jetzt mit Gas sauber kochen kann und die Küche nicht mehr völlig verrußt ist vom Kochen mit Holz am offenen Feuer.


Andrew ermöglicht vielen ärmeren Kindern in Uganda, dass sie gemeinsam mit ihm Fußball spielen dürfen. In den Pausen informiert er sie dann über wachsende Müllberge in ihrem Stadtteil. Der Sozialarbeiter ist einer der jungen motivierten Mitarbeiter von YES (Youth Environment Service), die in der Grenzstadt Busia Antworten auf fehlendes Abfallmanagement und schlechte hygienische Bedingungen suchen. Mit originellen pädagogischen Methoden versucht YES die Menschen in den verschiedenen Stadtteilen zu mobilisieren um Abfall zu sammeln und wieder zu verwerten, Toiletten zu reinigen und verschmutzte Flächen in Gemüsegärten zu verwandeln. So entstehen aus Aluminiumresten neue Kochtöpfe, aus getrockneten Maiskolben Kohlebriketts und junge FußballspielerInnen werden zu engagierten UmweltaktivistInnen. YES ist eine Partnerorganisation der Dreikönigsaktion.


Die Schüler der 1AFET profitierten vom Erfahrungsbericht der beiden Gäste und die vielen praktischen Beispiele, die sie für uns dabei hatten. Sie staunten auch über den Umgang mit Abfall in Afrika und die Bemühungen daraus Positives zu gestalten. Außerdem lernten alle viel über dieses uns bis dahin völlig unbekannte Land am Viktoriasee, seine Wirtschaft und seine Bevölkerung.
Besonders Andrew, der sich sehr gut auf die Jugendlichen einstellen konnte, begeisterte die Burschen, manche sind jetzt sogar über Facebook mit ihm befreundet.


Besonderer Dank gilt Frau Mag. Michaela Spritzendorfer-Ehrenhauser, der Geschäftsführerin von Welthaus St. Pölten  für  die Vermittlung dieser tollen Veranstaltung! Sie bedankte sich auch über den netten Empfang hier an der HTL und freute sich mit den Gästen über das hervorragende Essen in unserer Mensa.